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Papst Benedikt Superstar

09.04.2010 07:59

Im Zuge der nun weltweit präsenten Diskussion über die mannigfachen sexuellen Übergriffe und körperlichen sowie seelischen Verletzungen von Kindern durch katholische Priester und Ordensleute hätte es deren oberster Chef, Papst Benedikt aus Deutschland in der Hand, ganz leicht zum absoluten Superstar zu werden und damit in die Geschichte der katholischen Kirche einzugehen. Neben den peinlichen Floskeln einer „Entschuldigung“ und kundgetanem Mitleid an die Opfer bräuchte er für die zukünftige Prävention dieser Entgleisungen bloß zu sagen:

„Die Zeit ist reif! Kommt, lasset uns über die Sexualität und den Zwangs-Zölibat sprechen!“

Andererseits aber ist wohl fraglich, ob die katholische Kirche dem darauf folgenden Jubel ihrer Vereinsmitglieder und dem Zustrom an Neueintritten wohl organisatorisch und intellektuell gewachsen ist?

Denkt sich

Ihr ergebener Dr. W.