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Klimakapriolen machen aus Österreich eine Bananenrepublik!

19.01.2007 08:00

So extrem war es noch nie! Seit Menschengedenken, ja seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gab es noch keinen derart warmen, schnee- und frostlosen Winter wie 2006/2007 – zumindest bis jetzt. Ein normal und logisch denkender Mensch kann sich ja gar nicht vorstellen, welche unerwarteten Auswirkungen dies für die Republik Österreich hat:

In Österreich wachsen zu Hauf die Bananen. Diese an sich genügsame Pflanze benötigt nur Hitze, etwas Wasser, verträgt aber keinesfalls Frost oder Schnee. Durch die ungeahnten Möglichkeiten des Wettersturzes sind die Bananenbauern im Vormarsch und drauf und dran, aus Österreich eine echte Bananenrepublik zu machen.

Das Klima passt und die Vorreiter der Bananenbauern sind auch schon fleißig am werken:

-     Die sozialistischen Bananenbauern Österreichs, kurz SBÖ, werken verbissen am Ausstieg eines internationalen Vertrages über den Ankauf von Flugzeugen, da deren Lärm die Idylle der Bananenplantagen stören könnte.

Sie sind sogar bereit, lieber den gesamten Kaufpreis zu zahlen und dafür nichts zu bekommen, als zum einmal geschlossenen Vertrag zu stehen. Früher war eine derartige Vorgangsweise eher unter „Balkan“ bekannt, welcher wegen seiner südostlichen Lage erst nach Wien beginnt. Heutzutage ist es aber nicht mehr so, da diese Staaten mittlerweile anerkannt im EU-Bündnis und entsprechend ernst zu nehmen sind. Eine derartige Belastung hat eine richtige Bananenrepublik gottseidank ja ohnehin nicht.

Sie brauchen uns ja nicht ernst zu nehmen, Hauptsache die Republik bezahlt etwas und kriegt nichts dafür! Das ist echte fortschrittliche Umverteilung, hin zu unseren guten Freunden nach Deutschland und Frankreich! Es ertönt die Internationale, wir sicher dort massiv Arbeitsplätze. Die Franzosen werden ihre Flieger halt zweimal verkaufen.

-     Der Adler muss aus dem Wappen. Er ist ein Raubvogel, ein Kriegssymbol, hat einen scharfen Schnabel und ist nicht leicht zu fangen. Sowas könnte für echte Bananenbauern gefährlich werden. Die Banane muss hinein. Passt auch viel besser zu rot-weiss-rot.

-     Der nächste Schritt ist der Verteidigungsminister. Was so eine richtige Bananenrepublik ist, hat natürlich einen Verteidigungsminister, welcher aus Gewissensgründen keine Waffe zur Hand nimmt, auch niemanden verletzen oder gar töten will und schon gar nicht irgendwelche Waffen kaufen will. Ein überzeugter Zivildiener eben. So eine richtige Bananenrepublik braucht doch keinen militärischen Schutz! Wer soll den schon was von uns wollen, außer ein paar Bananen? Die Geschichte hat uns doch immer wieder gelehrt, dass wehrlose Bananenrepubliken niemals überfallen wurden, oder?

-      Dann die Gesundheitsministerin. Eine überzeugte Raucherin von den befreundeten Tabakbauern, besser geht es nicht mehr. Die Ärzte atmen auf, die „Gesundheits“-Industrie feiert. Deren Geschäfte bleiben langfristig gesichert. Die Resozialisierung (Wiederverstaatlichung) der Austria Tabakwerke wird von qualmenden Links-Studenten gefordert und von den „Grünen“ unterstützt: „Gebt den Hanf frei!“.

-       Eine Bananenrepublik hat aber auch Anforderungen bei der Auswahl ihrer Minister:

-        Partei

-        Bundesland

-        Weiblich

That´s it! Wir bestehen also fast nur mehr aus potentiellen Ministern! Eine echte „Volksrepublik“! Auf zum Bündnis mit Venezuela!

Dr. W. sehnt sich daher irgendwie doch wieder nach dem guten alten Winter …

Wenn Ihnen weitere Beispiele zur Bananenrepublik einfallen, melden Sie uns diese doch: office@weinhandl.com

 

Ihr ergebener Dr. W.